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Ausstellung “Anschluss, Krieg & Trümmer” in der Neuen Residenz

Die Ausstellung “Anschluss,Krieg & Trümmer” in der Salzburger Neuen Residenz beschäftigt sich mit dem Anschluss Österreichs an den Nationalsozialismus.

Das Museum widmet sich der Salzburger Geschichte zwischen den Jahren 1938 und 1945. Inhaltlich geht es bei der Ausstellung vor allem um das Salzburg Museum, das damals Museum Carolino Augusteum hieß, und seine Akteure in den Zeiten des Nationalsozialismus.

Die Idee hinter der Ausstellung

Die Ausstellung zeigt die beruflichen Biografien der Museumsmitarbeiter und deren Netzwerke während der Kriegsjahre. Außerdem wird auf die Rolle des Museums selbst eingegangen.

Die Ausstellung

Besucher können einen Einblick über Ereignisse des Museums im Nationalsozialismus erhalten. Behandelt werden die besonders brisanten Geschenke an das Museum von Adolf Hitler und Hermann Göring.

Es wird gezeigt, welchen Ausstellungsschwerpunkten und Programmschwerpunkten sich das Museum während des Nationalsozialismus widmete, wie der Bestand evaluiert wurde und schließlich wie Teile davon zerstört wurden und das Museum im Jahre 1944 endgültig aufgelöst wurde.

Man widmet sich aber nicht nur dem Museum selbst, sondern auch der Rolle der Personen, die im Namen des Museums gehandelt haben, wie damals bezugnehmend auf die nationalsozialistische Propaganda gearbeitet wurde oder welchen Einfluss die Zeit auf Forschungs-, Sammlungs-, Veröffentlichungs-, und Ausstellungsaktivitäten des Museums hatte.

Außerdem werden die persönlichen und fachlichen Netzwerke und Kontakte von damaligen Mitarbeitern beleuchtet und beobachtet, welche Kontinuitäten und Brüche es in ihren Karrieren gab.

In dieser Ausstellung erhalten Besucher repräsentative Einblicke, wie sich eine öffentliche Kulturinstitution in Zeiten des Zweiten Weltkriegs verhalten hat und welches Verhältnis es zwischen Diktatur und Kultur in Salzburg gab.

Ausstellungsbesucher können in einem Parcours chronologisch die Zeit des Nationalsozialismus zwischen den Jahren 1938 und 1945 verfolgen. Pro Bereich wird ein bestimmtes Museumsjahr abgebildet, das den Kontext von Geschichte und Kultur in Salzburg zeigt.

Dokumentarische Fotografien und Filmausschnitte zeigen, welche Wirklichkeiten in den Kriegsjahren für die Bevölkerung inszeniert wurden. Man kann klar erkennen, welche Verstrickungen es zwischen Kultur und Propaganda gab.